Mitgliederaufnahme: BSW in Brandenburg will zügig neue Mitglieder

Das BSW hat den Einzug in den Bundestag verfehlt. Umso mehr steht die Regierungsbeteiligung in Brandenburg im Fokus. BSW-Landeschef Crumbach sieht Verbesserungspotenzial in einem Punkt.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Brandenburg dringt auf eine zügige Aufnahme neuer Mitglieder. „Ein Punkt, den wir anders machen müssen, ist, dass wir sehr viel schneller unsere Unterstützerinnen und Unterstützer zu Parteimitgliedern machen müssen“, sagte Landeschef Robert Crumbach der Deutschen Presse-Agentur. Er zog ansonsten eine positive Bilanz der vergangenen Monate für den Landesverband.

BSW nimmt Mitglieder zentral auf

Der BSW-Landesverband Brandenburg hatte Anfang Februar nach eigenen Angaben rund 60 Mitglieder, weitere Mitglieder sind demnach im Aufnahmeverfahren. Für die Aufnahme ist die Bundesgeschäftsstelle des BSW zuständig.

Bei der Bundestagswahl erreichte die junge Partei in Brandenburg 10,7 Prozent, scheiterte aber bundesweit knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. BSW-Landeschef Crumbach sieht keine negativen Auswirkungen auf die Koalition mit der SPD. „Unser Auftrag ist, im Land gut zu regieren, das werden wir machen.“ Landesgeschäftsführer Stefan Roth äußerte sich am Montag ähnlich. Beide Parteien regieren seit Dezember gemeinsam.