Bunte Kostüme, Musik und fröhliches Treiben – auch in Hessen läutet die Weiberfastnacht den Höhepunkt der fünften Jahreszeit ein. Neben ausgelassenem Feiern steht dabei auch die Sicherheit im Fokus.
Zur Weiberfastnacht hat auch in Hessen die heiße Phase des Karnevals begonnen. Bei zahlreichen Veranstaltungen mit Büttenreden, Musik und Tanz übernehmen zunächst die Frauen das Regiment und feiern die fünfte Jahreszeit ausgelassen – ob in Langen, Frankfurt, Gießen oder Fulda, wo wieder eine Open-Air-Party am Gemüsemarkt feierfreudige Närrinnen lockte. Im Wiesbadener Ortsbezirk Nordenstadt wurden für den Abend bis zu 800 Gäste zum „Norschter Hexenball“ mit Kostümwettbewerb erwartet.
Mit Rathausstürmungen und zahlreichen Fastnachtsumzügen geht es in den kommenden Tagen weiter. Am Samstag (1. März) beispielsweise gehören unter anderem die Innenstädte von Hanau und Bad Vilbel den Fastnachtsfans. Am Sonntag geht es mit dem bunten Treiben in Wiesbaden, Frankfurt, Wetzlar und Gießen weiter, bevor sich Seligenstadt und Fulda mit Rosenmontagszügen als Fastnachtshochburgen präsentieren.
Sicherheit zur Fastnacht groß geschrieben
Die Sicherheit steht bei den Veranstaltungen auch in Hessen besonders im Fokus. Nach den Worten von Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sollen Karnevalsfans in Hessen in diesem Jahr unbeschwert Party machen können. „Auch in Zeiten einer angespannten Sicherheitslage ist es wichtig, das Brauchtum zu pflegen und fröhlich zu feiern“, sagte Poseck.
Der Anschlag von München, bei dem zwei Menschen getötet worden seien, habe die angespannte Sicherheitslage deutlich gemacht. In Hessen hätten alle Polizeipräsidien die bevorstehenden Veranstaltungen noch einmal überprüft und sich engmaschig mit Veranstaltern und Kommunen abgestimmt. Bei Bedarf sollen zusätzliche Kräfte eingesetzt werden.