Schule: Zusätzliche Lehrkräfte für Pflichtfach Informatik nötig

Los geht’s verpflichtend ab dem Schuljahr 2028/29. Die Regelung gilt für weiterführende Schulen. Der Aufbau erfolgt Schritt für Schritt.

Für den verpflichtenden Informatikunterricht an den weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz werden etliche zusätzliche Lehrkräfte benötigt. Ab dem Schuljahr 2028/2029 soll Informatik nach den Plänen des Bildungsministeriums als Pflichtfach Schritt für Schritt ab der Klassenstufe sieben eingeführt.

Der Unterricht gilt dann in der Sekundarstufe I an allen Förderschulen, Realschulen plus, integrierten Gesamtschulen und Gymnasien im Land. Dafür rechnet Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) mit einem personellen Mehrbedarf von rund 46 vollen Beschäftigungsverhältnissen. 

Schulen können Informatik vorzeitig einführen

Bereits zum nächsten Schuljahr 2025/2026 und dann in den weiteren beiden nachfolgenden Schuljahren gibt es die Möglichkeit, dass sich die Schulen in Rheinland-Pfalz für die vorzeitige Einführung des Pflichtfachs bewerben.

In den ersten drei Jahren werden die benötigten Stunden für das Fach Informatik durch Abgabe von Stunden aus anderen Fächern erwirtschaftet, erklärte die Ministerin auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion. Daher sei in dieser Zeit kein zusätzliches Personal notwendig. 

Frühestens ab dem Schuljahr 2028/2029 werden für Schulen, die im kommenden Schuljahr starten, Kosten und damit Personal für die zusätzlichen Stunden anfallen, erklärte Hubig. Im Schuljahr 2031/2032 würden dann letztmalig neue Stellen benötigt.