Die Umstellung auf die Sommerzeit belastet nach Einschätzung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzt*innen in Rheinland-Pfalz junge Menschen. Aber nicht nur die.
Der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende des Berufsverbands der Kinder– und Jugendärzt*innen, Christian Wantzen, plädiert für die Abschaffung der Sommerzeit. „Die gesundheitlichen Folgen der Sommerzeitumstellung sind so erheblich, dass die Umstellung auf die permanente „Winterzeit“ aus pädiatrischer Sicht unbedingt notwendig ist“, teilte Wantzen der Deutschen Presse-Agentur in Mainz mit.
Kinderarzt sieht Schlafmangel und schwindende Konzentration
Die Sommerzeit führe bei Kindern und Jugendlichen zu einer Störung des Schlafrhythmus` und dadurch bedingt zu Schlafmangel. „Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass die Konzentrationsfähigkeit schwindet und die Schulleistungen darunter leiden.“ Der Tag-Nacht-Rhythmus von Babys und Kleinkindern sei besonders anfällig für die psychischen und physischen Veränderung bei der Umstellung auf die Sommerzeit.
Die sogenannte Winterzeit sei für den Biorhythmus besser. Das gelte für alle Altersgruppen. Auch ältere Patienten hätten deutliche Probleme.