Neil Young befürchtet, nach seiner Europa-Tournee Probleme bei der Einreise in die USA zu bekommen. Grund: seine Kritik an Donald Trump.
Neil Young (79) hat die Befürchtung geäußert, nach seiner Europa-Tournee im Juni und Juli nicht mehr in die USA einreisen zu dürfen. Der Musiker, der die kanadische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, hat auf seiner Website über seine Zweifel geschrieben. Demnach wäre der Grund für die erschwerte oder nicht genehmigte Einreise seine Kritik an Donald Trump (78).
„Wenn ich in Europa Musik spiele und über Donald J. Trump spreche, kann es sein, dass ich zu denjenigen gehöre, die nach Amerika zurückkehren und abgewiesen oder ins Gefängnis gesteckt werden, um auf einem Zementboden mit einer Aluminiumdecke zu schlafen“, schreibt Young auf seiner Seite. „Das passiert jetzt ständig.“
„Wir werden es alle zusammen herausfinden“
„Wenn ich aus Europa zurückkomme und ausgesperrt werde, meine USA-Tournee nicht spielen kann, werden all die Leute, die Tickets gekauft haben, nicht in der Lage sein, ein Konzert von mir zu besuchen“, schreibt er weiter. „Es stimmt, Freunde. Wenn ihr etwas Schlechtes über Trump oder seine Regierung sagt, kann euch die Wiedereinreise in die USA verwehrt werden, wenn ihr Kanadier seid. Wie es bei mir mit doppelter Staatsbürgerschaft aussieht? Wir werden das alle zusammen herausfinden.“
Laut Medienberichten gab es in letzter Zeit eine Häufung von Menschen, denen die Einreise in die USA aufgrund vager und nicht näher erklärter Visumsprobleme verweigert wurde. Dabei soll es sich häufig um Personen gehandelt haben, die die Trump-Regierung öffentlich kritisiert hatten.
Young schränkt sich trotzdem nicht ein
Einschränken wird sich Young aufgrund seiner Befürchtungen aber offenbar nicht. In seinem wütenden Text schreibt er auch, dass er denkt, Donald Trump sei der schlechteste Präsident, den die Geschichte des Landes je gesehen hat und fragt: „Schon mal was von freier Rede gehört?“