Der Tabellenletzte 1. VfL Potsdam bereitet den Handballern vom HSV Hamburg nur wenig Probleme. Am Ende steht ein Fünf-Tore-Erfolg gegen die Brandenburger.
Der HSV Hamburg hat sein Heimspiel in der Handball-Bundesliga gegen den 1. VfL Potsdam gewonnen. Gegen den Tabellenletzten setzten sich die Hanseaten mit 28:23 (17:13) durch. Beste Werfer waren Frederik Bo Andersen mit acht Toren für Hamburg sowie Nils Fuhrmann mit ebenfalls acht Treffern für Potsdam.
Die Gäste aus Brandenburg taten sich zunächst sehr schwer. Maxim Orlov scheiterte mit einem Siebenmeter am Hamburger Schlussmann Robin Haug, Jannek Klein setzte einen freien Wurf neben das Tor. Erst in der 7. Minute traf Dustin Kraus zum 1:3.
Potsdam scheitert immer wieder an Hamburgs Keeper Haug
Erst allmählich legten die Schützlinge von VfL-Coach Emir Kurtagic ihre Nervosität ab. Allerdings scheiterten die Potsdamer weiter zu oft an Haug. So zogen die Hamburger schnell auf 14:8 (22.) davon.
Zu Beginn der zweiten Hälfte sah der Potsdamer Josip Simic nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte. Bei den Gastgebern, die schon früh auf den angeschlagenen Casper Mortensen verzichten mussten, machte sich der ausgedünnte Kader bemerkbar. Ernsthaft in Gefahr brachte der VfL die Hanseaten aber zu keinem Zeitpunkt der Partie.